Gemeinsam Fußball spielen, zusammen Spaß haben und auch noch etwas für einen guten Zweck tun, eine Idee die wir seit 2003 pflegen.
„Kicken für Iquique“ wurde mit der Begegnung des damaligen Deutschen Kolping-Fußballmeisters gegen den amtierenden Deutscher Ringermeister aus der Taufe gehoben. seine glänzende Premiere. Seitdem wird jedes Jahr für den guten Zweck gekickt. Was am Anfang noch mit einem einzigen Spiel begann, entwickelte sich schnell zu einem spannenden Blitzturnier wie z.B. 2010 mit den Mannschaften von dem VfB Iggelheim, der Palatia Böhl, dem FSV 13/23 Schifferstadt und der DJK-SV Phönix Schifferstadt.
Im Jahr 2015 änderte man dann erfolgreich den Austragungsmodus und wechselte vom Sommerturnier auf dem grünen Rasen zu einer inoffiziellen Stadtmeisterschaft jeweils am 1. November zum Feiertag Allerheiligen in die Halle.
Gespielt wird mit fünf Feldspielern und einem Torhüter. Fünf Meter-Tore garantieren für viel Abwechslung und noch mehr Treffer. Die Spielzeit beträgt pro Partie 13 Minuten.
Mit den Einnahmen aus dem Turnier und weiteren Spenden unterstützt die Kolpingsfamilie seit Beginn jedes Jahr die Straßenkinderarbeit in lquique, einer Stadt im Norden Chiles, durch die Förderung der Stiftung "Ninos en la Huella", die Pater Paul Oden gegründet hatte. Anfangs war er an diversen Schulen in Chile tätig, ging dann weiter in den Süden und war hier maßgeblich am Aufbau der ersten Jugendzentren beteiligt. Sein Weg führte ihn 1996 nach Iquique, hier gründete er gemeinsam mit dem Bischof von Iquique den Verein "Ninos en la Huella": Kinder auf dem Pfad.
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Straßenkinder in ein sicheres Umfeld zu holen und Kindern, die aus extremen Familienverhältnissen stammen, zu helfen. Die betreuten Kinder stammen nahezu ausschließlich aus hochproblematischen familiären Verhältnissen, in denen psychische und physische Gewalt als eine legitime Erziehungsmethode angesehen wird und auf der Tagesordnung steht. Kinderreiche Familien mit fünf bis acht Kindern und ledige, 15-jährige Mütter sind keine Seltenheit in den Einrichtungen. Oft sind die Kinder auf sich alleine gestellt.